Aus allgemeiner KI-Nutzung wird belastbare Handlungssicherheit. In neun Modulen und dreieinhalb Stunden lernen Mitarbeitende, freigegebene Systeme richtig zu nutzen, Daten zu klassifizieren, Halluzinationen systematisch zu erkennen und Datenschutz, Vertraulichkeit sowie interne Regeln in ihre Entscheidungen einzubeziehen. Nicht KI kennen, sondern im Tagesgeschäft sicher entscheiden.
Mitarbeitende, die KI regelmäßig für ihre Arbeit einsetzen: Sachbearbeitung, Vertrieb, Marketing, Personalwesen, Einkauf, Kundenservice, Fachredaktion und alle, die mit KI Texte, Analysen oder Entscheidungsvorlagen erstellen. Erwartet wird praktische Erfahrung mit KI-Werkzeugen, kein technisches oder juristisches Vorwissen.
| Format | Preis |
|---|---|
| Online, je Teilnehmer | 290 € |
| Inhouse einzeln, 1 Durchgang, bis 10 Teilnehmende | 2.400 € |
| Inhouse doppelt, 2 Durchgänge, bis 20 Teilnehmende | 3.600 € |
Durchführung ab 4, max. 10 Teilnehmende je Durchgang. Die Inhouse-Pauschalen gelten unabhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl.
Im Umkreis von 50 km um Puchheim ist die Anfahrt inklusive, darüber hinaus berechnen wir 0,50 € pro Kilometer. Raum und Technik stellt der Kunde, Verpflegung ist nicht enthalten. Bei Schichtbetrieb sind andere Uhrzeiten nach Absprache möglich.
Es gibt keinen festen Kalendertermin. Nach Ihrer Anmeldung stimmen wir den Termin mit allen Interessenten ab. Bei Unterbelegung behalten wir uns eine Absage vor.
Alle genannten Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Alle Workshops werden von zertifizierten Experten gehalten.
Dauer: 3,5 Stunden. Die Durchführung erfolgt in deutscher Sprache.
Alle Formate mit 4 bis 10 Teilnehmenden je Durchgang:
Der Workshop arbeitet mit Fallbeispielen und Einordnungsübungen. Die Teilnehmerzahl bleibt deshalb bewusst klein, damit jede Einschätzung besprochen werden kann.
Für eine nachhaltige Wissensvermittlung erhalten Sie ein Handout der Bildschirmpräsentation, ideal für eigene Notizen und die spätere Nachvollziehbarkeit der behandelten Inhalte. Bei Inhouse-Schulungen liegt es in Papierform vor, beim Online-Workshop stellen wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn einen Download-Link bereit.
Ergänzend erhalten Sie eine schriftliche Teilnehmerdokumentation als PDF. Sie enthält zu jedem Modul Lernziele, Praxisbeispiele, typische Fehler und eine Checkliste, dazu einen Wissenstest mit Lösungen, ein Glossar, eine Transferkarte für die eigenen Festlegungen sowie einen Quellennachweis. Ein Anhang ordnet jedes Kapitel den passenden Präsentationsfolien zu. Auch nach dem Workshop stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.
Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine persönliche Teilnahmebestätigung, als Nachweis für Ihre Schulungsdokumentation.
Rechts- und Quellenstand der Unterlagen: 23. August 2026. Berücksichtigt sind die Verordnung (EU) 2024/1689 in der konsolidierten Fassung nach Verordnung (EU) 2026/1744 sowie die parallel geltende DSGVO.
Sie verstehen, wie ein Sprachmodell zu seiner Ausgabe kommt und warum daraus systematische Stärken und systematische Schwächen folgen. Sie lernen, ein KI-Modell von einem KI-System zu unterscheiden, weil daran unterschiedliche Verantwortlichkeiten hängen. Dieses Verständnis ist die Grundlage für alles Weitere: Wer weiß, wie ein Ergebnis zustande kommt, prüft es gezielter statt pauschal.
Sie erfahren, was ein Unternehmen prüft, bevor es ein Werkzeug freigibt, und welche Unterschiede zwischen frei verfügbaren Diensten, betrieblichen Lizenzen und lokal betriebenen Lösungen bestehen. Sie lernen, dass eine Freigabe immer an einen bestimmten Zweck und einen bestimmten Zugang gebunden ist. Besonders wichtig für Ihre Praxis: Plugins, Konnektoren und Agentenfunktionen sind von der Freigabe des Basiswerkzeugs nicht automatisch gedeckt, weil sie den Datenraum erweitern.
Sie arbeiten mit einer abgestuften Einordnung von Inhalten und üben sie an konkreten Fällen, bis die Zuordnung sitzt. Dazu kommt der zweite Schritt, der im Alltag oft übersprungen wird: Auch wenn ein Inhalt grundsätzlich zulässig ist, gehört nur der Teil hinein, den die Aufgabe wirklich braucht. Sie lernen, Eingaben gezielt zu kürzen, zu abstrahieren oder aufzuteilen, und Sie erkennen, warum Zugangsdaten und Schlüssel unter keinen Umständen als normale Eingabe behandelt werden dürfen.
Sie lernen ein festes Prüfschema statt eines Bauchgefühls: Plausibilität, Quellen, Fakten, Kontext und Auswirkung. Sie üben an Beispielen, wie sich falsche Aussagen erkennen lassen, die sprachlich einwandfrei wirken, und warum eine Rückfrage an dasselbe System keine Bestätigung ist. Sie nehmen mit, dass die Prüftiefe sich nach der Wirkung des Ergebnisses richtet, und dass in mehrstufigen Arbeitsabläufen auch die Zwischenschritte geprüft gehören, weil ein früher Fehler sonst mitwächst.
Sie lernen, den Personenbezug zuverlässig zu erkennen, auch in Fällen, die auf den ersten Blick anonym wirken. Sie verstehen, welche Anforderungen die DSGVO an eine Verarbeitung stellt und warum Zweck und Erforderlichkeit die entscheidenden Prüfpunkte sind. Sie wissen, welche Situationen als Datenpanne einzuordnen sein können und warum bei einer solchen Einordnung Zeit ein kritischer Faktor ist.
Sie lernen, den Schutzbedarf eines Inhalts unabhängig vom Personenbezug zu bestimmen. Dabei geht es um eigene Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse ebenso wie um vertragliche Verpflichtungen gegenüber Dritten, die durch eine unbedachte Eingabe verletzt werden können. Sie üben an Fällen, in denen ein Inhalt datenschutzrechtlich unproblematisch, aber trotzdem hochsensibel ist.
Sie lernen den risikobasierten Ansatz der Verordnung in seinen Grundzügen und die vier Regelungsbereiche, die für Ihre Arbeit relevant sind. Sie verstehen den Unterschied zwischen Anbietern und Betreibern, weil davon abhängt, welche Pflichten überhaupt greifen. Vor allem üben Sie, Situationen zu erkennen, die eine fachliche Prüfung auslösen sollten, bevor eine Anwendung produktiv geht. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2024/1689 in der konsolidierten Fassung nach Verordnung (EU) 2026/1744.
Sie lernen, welche sechs Fragen eine brauchbare KI-Regelung beantworten muss, und wie Sie die Antworten für Ihren eigenen Arbeitsplatz konkret festhalten. Ergänzend arbeiten Sie mit zehn Sicherheitsprinzipien, die sich unabhängig vom eingesetzten Werkzeug anwenden lassen. Sie erkennen, wo Ihr Arbeitgeber strenger ist als die allgemeine Empfehlung, und dass in diesem Fall dessen Regel gilt.
Sie lernen den Unterschied zwischen einer Rückfrage, einer Freigabe und einer Meldung und wissen, welcher Weg wann der richtige ist. Sie üben, einen unklaren Anwendungsfall so zu beschreiben, dass er entschieden werden kann, statt ihn stillschweigend selbst zu lösen. Zum Abschluss steht die Entscheidungslogik des gesamten Kurses auf einer Seite: fünf Fragen, die vor jeder Nutzung tragen, auch wenn morgen ein neues Werkzeug auf Ihrem Bildschirm erscheint.
Die Kompetenzpflicht nach Art. 4 KI-VO stellt auf Kenntnisse, Erfahrung und Einsatzkontext der jeweiligen Personengruppe ab. Eine einzige Schulung für alle bildet das nicht ab. Wir bieten deshalb drei eigenständige Varianten für drei Zielgruppen an, jede einzeln buchbar und ohne Reihenfolge: KI verstehen sensibilisiert die gesamte Belegschaft, KI sicher anwenden macht regelmäßige Nutzer handlungssicher, KI verantworten richtet sich an Führung und Schlüsselrollen. Keine Variante setzt eine andere voraus.
| Variante | Dauer | Für wen | Online je Teilnehmer |
|---|---|---|---|
| KI verstehen | 2 Stunden | Alle Mitarbeitenden, flächendeckende Basissensibilisierung | 190 € |
| KI sicher anwenden | 3,5 Stunden | Mitarbeitende, die KI regelmäßig für ihre Arbeit einsetzen | 290 € |
| KI verantworten | 6,5 Stunden | Geschäftsführung, Verantwortliche und Schlüsselrollen | 590 € |
Alle genannten Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Alle Workshops werden von zertifizierten Experten gehalten und in deutscher Sprache durchgeführt, alle Teilnehmenden erhalten eine persönliche Teilnahmebestätigung für Ihre Schulungsdokumentation.
Beide behandeln dieselben neun Module, aber in unterschiedlicher Tiefe. Die Basisstufe sensibilisiert in zwei Stunden. Dieser Workshop trainiert Entscheidungen: Datenklassifizierung, Prüfschemata und Fallarbeit nehmen den größten Teil der Zeit ein.
Nein. Der Workshop ist eigenständig buchbar und behandelt die Grundlagen so weit, wie sie für die Fallarbeit benötigt werden.
Nein. Erwartet wird praktische Erfahrung mit KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag, kein technisches oder juristisches Vorwissen.
Weil der Workshop mit Einordnungsübungen arbeitet. In einer größeren Gruppe ließe sich nicht mehr jede Einschätzung besprechen, und genau daran entsteht die Sicherheit.
Nein, er macht sie anwendbar. Wo eine Richtlinie vorliegt, arbeiten wir mit ihr. Wo keine besteht, nehmen die Teilnehmenden eine klare Vorstellung davon mit, welche Festlegungen ihr Unternehmen treffen sollte. Der Workshop ist unternehmensübergreifend angelegt und erfindet keine Arbeitgeberregeln.
Ja. Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine persönliche Teilnahmebestätigung, die Sie direkt in Ihre Schulungsdokumentation übernehmen können. Die Schulung ist eine Maßnahme zur Unterstützung der KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO. Die Teilnahme allein ist kein automatischer Nachweis, dass sämtliche organisatorischen Pflichten erfüllt sind, und sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Interesse an einem Workshop? Sagen Sie uns hier, welches Thema Sie brauchen. Wir stimmen den Termin ab, sobald genügend Anmeldungen vorliegen.
Wer KI täglich einsetzt, trifft laufend kleine Entscheidungen: Gehört dieser Absatz in das Werkzeug, reicht diese Prüfung, ist dieser Fall noch von der Freigabe gedeckt. Eine Verbotsliste beantwortet das nicht, sie veraltet mit dem nächsten Produktwechsel. Eine trainierte Entscheidungslogik bleibt gültig. Genau darauf zielt dieser Workshop: weniger Rückfragen bei Selbstverständlichkeiten, mehr Rückfragen an den richtigen Stellen und ein Team, das den Unterschied kennt. Wer den eigenen Stand vorab einschätzen möchte, findet mit unserer kurzen Checkliste zur Umsetzung der DSGVO einen guten Einstieg: 30 Fragen, kostenlos, ohne Benutzerkonto.