KI wird im Arbeitsalltag längst genutzt, oft schneller, als interne Regeln entstehen. Diese Schulung schafft in zwei Stunden und neun kompakten Modulen ein gemeinsames Mindestverständnis: Was darf in ein KI-Werkzeug eingegeben werden, wo liegen Datenschutz-, Vertraulichkeits- und Qualitätsrisiken, und wann muss nachgefragt werden. Ohne technisches Vorwissen, für alle Mitarbeitenden verständlich.
Alle Mitarbeitenden mit PC-, Office-, Internet- oder KI-Nutzung: Verwaltung, Vertrieb, Marketing, Einkauf, Produktion, Kundenservice, Assistenz und operative Bereiche. Besonders geeignet als flächendeckende Basissensibilisierung und als Baustein im Onboarding.
| Format | Preis |
|---|---|
| Online, je Teilnehmer | 190 € |
| Online, Sammelbuchung ab 6 Teilnehmenden, je Teilnehmer | 152 € |
| Inhouse kompakt, 2 Durchgänge, bis 20 Teilnehmende | 2.200 € |
| Inhouse voll, 3 Durchgänge, bis 30 Teilnehmende | 2.900 € |
Durchführung ab 6, max. 10 Teilnehmende je Durchgang. Die Inhouse-Pauschalen gelten unabhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl. Beim vollen Paket ist das Zeitbudget von bis zu sechs Stunden Schulungszeit frei zwischen diesem Workshop und der Basisschulung DSGVO aufteilbar, Sie erledigen damit beide Pflichtthemen an einem Tag.
Im Umkreis von 50 km um Puchheim ist die Anfahrt inklusive, darüber hinaus berechnen wir 0,50 € pro Kilometer. Raum und Technik stellt der Kunde, Verpflegung ist nicht enthalten. Bei Schichtbetrieb sind andere Uhrzeiten nach Absprache möglich.
Es gibt keinen festen Kalendertermin. Nach Ihrer Anmeldung stimmen wir den Termin mit allen Interessenten ab. Bei Unterbelegung behalten wir uns eine Absage vor.
Alle genannten Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Alle Workshops werden von zertifizierten Experten gehalten.
Dauer: 2 Stunden. Die Durchführung erfolgt in deutscher Sprache.
Alle Formate mit 6 bis 10 Teilnehmenden je Durchgang:
Für eine nachhaltige Wissensvermittlung erhalten Sie ein Handout der Bildschirmpräsentation, ideal für eigene Notizen und die spätere Nachvollziehbarkeit der behandelten Inhalte. Bei Inhouse-Schulungen liegt es in Papierform vor, beim Online-Workshop stellen wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn einen Download-Link bereit.
Ergänzend erhalten Sie bereits vor Kursbeginn eine schriftliche Teilnehmerdokumentation als PDF. Sie enthält zu jedem Modul Lernziele, Praxisbeispiele, typische Fehler und eine Checkliste, dazu einen Wissenstest mit Lösungen, ein Glossar, eine Transferkarte für die eigenen Festlegungen sowie einen Quellennachweis. Ein Anhang ordnet jedes Kapitel den passenden Präsentationsfolien zu.
Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine persönliche Teilnahmebestätigung, als Nachweis für Ihre Schulungsdokumentation.
Rechts- und Quellenstand der Unterlagen: 23. August 2026. Berücksichtigt sind die Verordnung (EU) 2024/1689 in der konsolidierten Fassung nach Verordnung (EU) 2026/1744 sowie die parallel geltende DSGVO.
Wir empfehlen, die Sensibilisierung regelmäßig zu wiederholen, üblich ist ein jährlicher Turnus.
Für Bestandskunden mit laufendem Dienstleistungsvertrag sind jährlich 10 Schulungsplätze kostenfrei, frei aufteilbar zwischen diesem Workshop und der Basisschulung DSGVO, maximal 3 Plätze je offenem Online-Termin. Die Freiplätze werden 14 Tage vor dem Termin bestätigt, soweit Plätze verfügbar sind. Nachweis über die Vertragsnummer bei der Anmeldung.
Sie bekommen ein realistisches Bild davon, was heute mit KI gemeint ist: Systeme, die Texte vorschlagen, zusammenfassen, einordnen und Inhalte erzeugen, oft direkt in Software, die Sie ohnehin täglich nutzen. Sie verstehen in Grundzügen, wie solche Ergebnisse entstehen, und warum die Verantwortung dafür nie beim Werkzeug liegt, sondern bei der Person, die es einsetzt.
Nicht jedes Werkzeug, das erreichbar ist, ist auch vorgesehen. Sie lernen, vor der Nutzung zwei Fragen zu stellen: Ist dieses System freigegeben, und ist dieser Zugang der richtige für meine Aufgabe. Sie erkennen, warum private Zugänge für dienstliche Inhalte ein Problem sind, auch wenn sie bequemer wirken.
Der praktische Kern der Schulung. Sie arbeiten mit einer einfachen Einordnung, die im Alltag trägt, und üben an typischen Situationen, welche Inhalte unbedenklich sind und welche ein System nie sehen sollte. Sie nehmen die Regel mit, immer nur so viel einzugeben, wie die Aufgabe tatsächlich erfordert.
Sie erfahren, warum Sprachmodelle Aussagen erzeugen können, die richtig klingen und trotzdem falsch sind, und woran sich das im Alltag erkennen lässt. Sie lernen, eine KI-Ausgabe als Arbeitsvorschlag zu behandeln und vor der Weiterverwendung zu prüfen, umso gründlicher, je größer die Wirkung des Ergebnisses ist.
Sie lernen zu erkennen, wann es in einer Eingabe um eine Person geht, auch wenn kein Name darin vorkommt. Sie verstehen, warum die DSGVO in diesem Moment parallel gilt und was das für Ihre Entscheidung bedeutet, diesen Inhalt einzugeben oder nicht.
Nicht alles, was schützenswert ist, betrifft Personen. Sie lernen, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie Vertraulichkeitspflichten gegenüber Dritten als eigene Kategorie zu erkennen, mit eigenen Konsequenzen. Keine davon löst sich dadurch auf, dass ein Werkzeug gerade praktisch ist.
Sie brauchen keine Artikelnummern, sondern ein Gespür für Prüfsignale. Sie lernen in Grundzügen, dass der EU AI Act bestimmte Praktiken verbietet, an bestimmte Anwendungen besondere Anforderungen stellt und in bestimmten Fällen Transparenz verlangt. Sie wissen danach, welche Situationen eine Rückfrage auslösen sollten, bevor etwas produktiv geht.
Gesetze setzen den Rahmen, die konkreten Erlaubnisse und Grenzen legt Ihr Arbeitgeber fest. Sie lernen, welche Fragen eine brauchbare KI-Regelung beantworten muss, und erkennen, dass eine fehlende Regel nicht Freiheit bedeutet, sondern eine ungeklärte Verantwortung, die sichtbar gemacht werden sollte.
Zum Abschluss die konkreten Handlungsregeln: wann ein KI-erzeugtes Ergebnis gekennzeichnet gehört, an wen eine Rückfrage geht, wenn ein Fall unklar ist, und wie Sie reagieren, wenn etwas schiefgegangen ist. Sie nehmen fünf Fragen mit, die sich vor jeder KI-Nutzung in wenigen Sekunden beantworten lassen.
Die Kompetenzpflicht nach Art. 4 KI-VO stellt auf Kenntnisse, Erfahrung und Einsatzkontext der jeweiligen Personengruppe ab. Eine einzige Schulung für alle bildet das nicht ab. Wir bieten deshalb drei eigenständige Varianten für drei Zielgruppen an, jede einzeln buchbar und ohne Reihenfolge: KI verstehen sensibilisiert die gesamte Belegschaft, KI sicher anwenden macht regelmäßige Nutzer handlungssicher, KI verantworten richtet sich an Führung und Schlüsselrollen. Keine Variante setzt eine andere voraus.
| Variante | Dauer | Für wen | Online je Teilnehmer |
|---|---|---|---|
| KI verstehen | 2 Stunden | Alle Mitarbeitenden, flächendeckende Basissensibilisierung | 190 € |
| KI sicher anwenden | 3,5 Stunden | Mitarbeitende, die KI regelmäßig für ihre Arbeit einsetzen | 290 € |
| KI verantworten | 6,5 Stunden | Geschäftsführung, Verantwortliche und Schlüsselrollen | 590 € |
Alle genannten Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Alle Workshops werden von zertifizierten Experten gehalten und in deutscher Sprache durchgeführt, alle Teilnehmenden erhalten eine persönliche Teilnahmebestätigung für Ihre Schulungsdokumentation.
Die Kompetenzpflicht nach Art. 4 KI-VO besteht seit Februar 2025. Sie knüpft an den Einsatz von KI an, nicht an die Größe des Unternehmens. Die KI-Verordnung ist seit dem 2. August 2026 grundsätzlich anwendbar; die Überwachungs- und Durchsetzungsregelungen zu Art. 4 gelten seit August 2026. Die Verordnung (EU) 2026/1744 hat unter anderem Art. 4 zur KI-Kompetenz geändert und zugleich wesentliche Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme zeitlich verschoben. Die Pflicht, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen, besteht weiterhin.
Art. 4 KI-VO stellt auf Kenntnisse, Erfahrung und Einsatzkontext der jeweiligen Personengruppe ab. Eine Grundsensibilisierung deckt das für den überwiegenden Teil der Belegschaft ab. Wer KI regelmäßig einsetzt oder Verantwortung für den Einsatz trägt, braucht eine tiefere Stufe. Genau dafür gibt es die drei aufeinander abgestimmten Formate.
Ja. Die Kompetenzpflicht knüpft an den Einsatz von KI an, nicht an die Art oder Anzahl der Werkzeuge. Wer Beschäftigte in seinem Auftrag KI-Systeme nutzen lässt, muss Maßnahmen zur Förderung ihrer KI-Kompetenz ergreifen.
Nein. Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden mit PC-, Office- oder Internetnutzung. Wo Technik notwendig ist, erklären wir sie in Alltagssprache.
Ja. Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine persönliche Teilnahmebestätigung, die Sie direkt in Ihre Schulungsdokumentation übernehmen können. Die Schulung ist eine Maßnahme zur Unterstützung der KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO. Die Teilnahme allein ist kein automatischer Nachweis, dass sämtliche organisatorischen Pflichten erfüllt sind, und sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Nein, wir arbeiten ohne festen Kalendertermin. Sie melden Interesse an, und sobald genügend Anmeldungen vorliegen, stimmen wir den Termin ab. Bei Unterbelegung behalten wir uns eine Absage vor.
Interesse an einem Workshop? Sagen Sie uns hier, welches Thema Sie brauchen. Wir stimmen den Termin ab, sobald genügend Anmeldungen vorliegen.
Ob Claude, Copilot, ChatGPT, Mistral oder unternehmensinterne Lösungen wie DominoIQ: Die Werkzeuge unterscheiden sich, die Grundfragen im Arbeitsalltag nicht. Wer weiß, was hineingegeben werden darf, woran ein fragwürdiges Ergebnis zu erkennen ist und wann eine Rückfrage nötig wird, reduziert Fehlanwendungen und nicht freigegebene Werkzeuge deutlich, ohne dass die Arbeit ausgebremst wird. Der Workshop ist unternehmensübergreifend angelegt: Er benennt keine konkreten Produkte als erlaubt oder verboten und erfindet keine Regeln, denn welche Systeme, Datenklassen und Meldewege gelten, legt jedes Unternehmen selbst fest. Vermittelt wird die Entscheidungslogik, die auch dann noch trägt, wenn morgen ein neues Werkzeug auf dem Bildschirm erscheint. Wer den eigenen Stand vorab einschätzen möchte, findet mit unserer kurzen Checkliste zur Umsetzung der DSGVO einen guten Einstieg: 30 Fragen, kostenlos, ohne Benutzerkonto.